Ich rülpse auch mit Brüsten

Rülspen, Furzen, Hosen tragen – all das fällt unter den Überbegriff „Männerdomäne“. Das sehe ich nur leider nicht ganz so. Was kann ich schon groß dagegen tun, wenn es oben und unten drückt, da ich zu viel Kohl(ensäure) zu mir genommen habe? Und weswegen sollte ich mich maskulin fühlen, nur weil mich die langen Haare nerven und mir die Haargummis mein Handgelenk abschnüren? Weswegen sind Röcke so überbewertet? – Bequem kann ich mich damit jedenfalls nicht hinsetzen. Tattoos finde ich super cool. Welche Dame noch nie herzhaft in einen Burger gebissen hat, ohne sich dabei Gedanken über Flecke im Gesicht und überall zu machen, hat definitiv etwas verpasst. Eine Frau verliert durch all diese Genüsse nicht ihre Feminität. Jedoch kann ich den Unterschied zwischen Mann und Frau nicht unbeachtet lassen.

Prost Mahlzeit

Rülpsen und Furzen sollte weder Mann noch Frau in der Öffentlichkeit. Die Männlichkeit wird damit nicht untermalt, die Fraulichkeit ebenso wenig. Was raus muss, muss raus. Das steht außer Frage. Jedoch das Wo, das ist entscheidend. Da nimmt sich meiner Meinung nach keiner von beiden etwas. Contenance, meine Damen und Herren.

Schnipp Schnapp

Kurze Haare haben keine Rechtfertigung nötig. Ganz im Gegenteil, immer mehr Mädchen und Frauen sagen Adieu zu ihrer Mähne und sind überglücklich damit. Ich habe meine Haare abgeschnitten, da ich etwas Neues ausprobieren wollte. Ich bin nicht Miley Cyrus, ich habe keinen Trend gesetzt. Jedoch kann ich immer mehr Kurzhaarfrisuren sichten.

Rock out

Ich finde Kleider wunderschön. Röcke auch. Und Jeans erstmal. Diese Erfindung scheint viele Tage einer Frau gerettet zu haben. Zumindest dann, wenn es im Kleiderschrank wieder nichts Brauchbares zum Anziehen gegeben hat und die allzeit passende Lieblings-Jeans zum Einsatz kam. Bequem sind sie, sehen gut aus, sie gibt es in allen Farben. Es spricht also nichts dagegen. Heiraten sollte man jedoch nicht in den Dingern. Obwohl. Wer hat das denn zu bestimmen?

Bodypain(t)

Schon so oft habe ich verdammt gute Tattoos gesehen. Doch viel, viel öfter schlechte. Ich verbinde mit Tattoos eine Erinnerung an Personen, Momente und Erfahrungen. Keine Schnapsideen. So schnell geht das nämlich nicht rückgängig zu machen und teuer ist es dazu. Ich möchte nicht spießig wirken, denn wie wir alle wissen, fand Ted Mosby (s)eine große Liebe beim Weglasern seiner Jugend-/Erwachsenensünde. Dennoch wissen wir auch alle, wie die Liaison endete.

Schmecken lassen

Massentierhaltung und gesättigte Fettsäuren sollten stets gemieden werden. Allzu sehr plagt mich dann mein schlechtes Gewissen. Jedoch kann ich nichts gegen meine natürlichen Triebe tun, welche ab und zu nach einem fetten, saftigen (Veggie)-Burger verlangen. Was für ein unglaubliches Gefühl es doch ist, einen Burger im Mund zu haben und noch einen und noch einen,… Fast Food muss sein, es geht ja auch so schnell.

Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau…

…wenn sie die Natürlichkeit des Lebens mit all seinen Facetten verkörpert und sich das eingesteht. Niemand anderes als eine Frau hat neben weiteren Mädchen kleine Jungs gebärt. Denn wie oft stelle ich mir die Frage, wer war wohl eher da, Mann oder Frau?

Bild: Lea M. / pixelio.de | Text: Johanna Bockner
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