Fünf Dinge, die mir Germany’s Next Topmodel beigebracht hat

„Und, wie findest du Germany’s Next Topmodel?“ „Ach, ein Scheiß ist das! Lächerlich machen die sich da im Fernsehen! Wer will das schon sehen? Also ich sicher nicht…..“
Das ist jetzt nicht ganz die Wahrheit. Klar schau ich mir das an. Ich fühle mich gut unterhalten – beim Ansehen und beim Tratschen am nächsten Tag. Ein bisschen Drama, Hottentotten mit Modeljünglingen und heiße Fotoshootings. Wenn dann die Federkissen fliegen und die Lederhandschuhe übergestülpt werden, geht’s erst richtig los.

1. Wasserfest ist Devise
Boris Entrup erklärte mir in einem seiner legendären Schminkvideos, was ein richtiges Schlittschuhfahr-Make-Up ist. Einen Unterschied zwischen den Jahreszeiten habe ich bezüglich meiner Schminkgewohnheiten nie gemacht. Zu meinem Glück offenbarte er mir diesen Geheimtipp: Die Benutzung des wasserfesten Mascaras! Und wie Recht er hat. Wenn ich schon Knieschützer und Po-Polsterung tragen muss, dann sollte doch mein Gesicht nicht auf Eis laufen.

2. Morgens geht noch einiges
Früh Aufstehen fetzt nicht. Also alles Abends erledigen, um Stress zu vermeiden. Jedoch gibt es gewisse Dinge, die besser am Morgen gemacht werden sollten: Zwischen dem Toilettengang und der Zahnbürste schnell noch den Rasierer schwingen. Jacqueline machte es vor, ich nicht nach – sondern besser. Rasierer am Morgen vertreibt Juckreiz und Sorgen.

3. Dönertime is everytime
Ich stille meinen Heißhunger auf Döner. Meine Freunde stillen ihren Heißhunger auf Döner. Und selbst Heidi Klum macht es. Gleich zwei Döner wollte sie essen. Wer darf nicht mitmachen? Ihre superschlanken Zero-Size-Models. Schade eigentlich, ein paar Kurven hier und da können so manches Auge aufblitzen lassen und auf dem Laufsteg für Abwechslung sorgen. Und Boobs mag Heidi ja so gern. Vom Kaugummikauen wachsen keine Brüste und Silikon wehrt auch nicht für die Ewigkeit. Gesundheit!
4. Jede Sprache, schwere Sprache
„Warum möchtest du GNTM werden?“ „Ehh, Ei sink, ehh, sät Ei kän make it goot.” Und ich denke, I think I spider… Was ist das los? Natürlich, Sprachen haben es in sich. Aber Arschwackeln und Schlafzimmerblick machen ein Topmodel auch nicht zum Überflieger. Am Namen, den Körpermaßen und Traumberuf in englischer Sprache sollte es nicht scheitern. So kurz vor dem Ziel und wegen Unkenntnissen von Vokabeln gescheitert. My lovely Mister Singing Club.

5. Natur pur
Eins wird mir immer wieder deutlich, wenn Heidi ihre exotischen Tiere aus dem Kämmerchen lockt: Werdet eins mit der Natur. Die Schlangen, Haie und Vogelspinnen lassen die Mädchen ja weitestgehend in Ruhe und beim gemeinsamen Schmusen läuft einem glatt das Wasser im Mund zusammen, oder die Wangen herunter. Also, traut euch, kneift den Arsch zusammen, Lets Rock it, Baby! Die Liebe zu Tieren entfacht Feuer und Flamme in allen Herzen.

Da soll mir nochmal einer sagen, Fernsehen bildet nicht. Hier habe ich fürs Leben gelernt.

Text: Johanna Bockner | Bild: Lichtbild Austria / pixelio.de
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Ein Gedanke zu “Fünf Dinge, die mir Germany’s Next Topmodel beigebracht hat

  1. Mir fehlen die Worte Frau Klump ist mir zu abgefahren. mit Ihrer Weiberwirtschaft. Passt nach Arabien aber nur mit fetten Weibern

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